Experimentalchor Alte Stimmen

14 Uhr BÜHNE BERLINER STRASSE AN DER MÜTZE

Den Kölner „Experimentalchor Alte Stimmen“  gibt es seit 2010 (heutige Leitung: Ortrud Kegel, Alexandra Naumann und Simon Rummel) .

Das Alter der rund 50 Sängerinnen und Sänger reicht von 70 bis über 90; der Chor singt kein traditionelles Repertoire, sondern realisiert ausschließlich Kompositionen, Arrangements und Improvisationskonzepte, die eigens für ihn entstanden sind. 

2013 waren die Alten Stimmen in Irene Langemanns Dokumentation „Das Lied des Lebens“ bundesweit in vielen Kinos zu sehen und glänzten auf einem Konzert in der Philharmonie Essen..

2015/2016 führten sie ihr Programm »... aber die Liebe bleibt« mit Liedern und Texten rund um das immergrüne Thema Liebe erfolgreich auf.

2017/2018: »Wie schnell ist nichts passiert … «:

Der Chor entwickelt aktuell ein neues Programm, in dem er in Liedern, Klangexperimenten und persönlichen Geschichten das Thema »Zeit« erforscht. Die zeitlosen Fragen und Gedanken, die ihn dabei umtreiben sind zum Beispiel: Was bedeutet Zeit in der Musik? Ist mit Langeweile die Zeit vielleicht am Besten genutzt? Wie klingt kurze Weile ? Wer alt ist, blickt auf mehr Zeit zurück, als er noch erwartet. Diese zukünftige Zeit scheint zu rasen, oder staut sich bleiern, bis man stirbt. Es ist dabei nicht erwiesen, dass die Zeit alle Wunden heilt. Wir alle wissen über Zeit, dass wir zu wenig haben. Die Zeit hat eine Richtung: Die gefallene Tasse zersplittert in Scherben, aber niemals fallen die Scherben zu einer Tasse zusammen. Davon ein Lied singen.