Doku-FilmFEst 30. Juni 2017

Wo: MüTZe Veranstaltungssaal

Beginn: 17 Uhr

Ende: 21.30 Uhr

 

Mülheim ist Heimat für Menschen aus aller Welt.

 

Das war schon so in seiner frühen Geschichte und seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ist es das wieder verstärkt. Das bietet, wie so oft in den weltweiten Zuwanderungsregionen große Chancen. Werden die neuen Einflüsse mit Kreativität genutzt, und begegnet man Ihnen mit offener Klarheit, wird es für alle ein Gewinn sein.

 

Das Doku-Filmfest im Rahmen des Festivals »Miteinander – Füreinander« zeigt Beispiele aus Mülheim in denen junge Menschen zwischen den Kulturen um Identität und Anerkennung kämpfen (»My Home«), wie sie neue Welten entdecken und  Projekte in anderen Ländern aufbauen (»Somos«) oder wie sie die dunklen Seiten deutscher Geschichte erforschen und ins Bewusstsein rücken, und Menschenrechte zur ihrem Thema machen (»Station«).

 

Die Filme des Doku-Filmfests zeigen Lichtblicke, Momentaufnahmen und verstehen sich als Aufforderung, den belebenden kulturellen Einflüssen der Zuwandernden offen zu begegnen und Neues entstehen zu lassen.

 

Die Filme werden in dieser Reihenfolge mit kleinen Ansagen vor jedem Film gespielt. Es besteht Raum für Fragen.

  1. „Jugendkunstfestival 2010“ Turbulenzen aus dem Wiener Platz, ein Video von Kai Büssing von der Filmhochschule Mülheim über eins der 11 Jugendkunstfestivals in Köln-Mülheim seit 2007, Länge 5 Min.
  2.  „Sterotyps“ Zwei Kurzfilme und ein Musikvideo von drei Schülergruppen des Rheingymnasiums,
    Länge 15 Min. zum Thema „Lebenswerter Ort Mülheim?“
  3. „Station“ , junge Musiker aus Mülheim entdecken die Mülheimer Geschichte von Flucht und Vertreibung von Demokraten und Menschen nichtchristlichen Glaubens, Länge 35 Min.. Ein Film von Thorsten Kellermann.
  4. „Somos“-Junge Mülheimer Artisten des Zirkus Radelito bauen 2007  einen Jugendzirkus in der Partnerstadt Corintho in Nicaragua mit Jugendlichen dort auf. Der Beginn einer Freundschaft und Kooperation bis heute. Ein Film der Schülerfirma Radelito GmbH, Länge 55 Min.
  5. „Mit allen Sinnen“, Jugendliche der Förderschule Thymianweg bauen mit den Jugendeinrichtungen Salamander und Jugendpark einen Sinnesparcours im Rheinpark, Länge 19 Min.
  6. „Talentcampus Mülheim“ 250 geflüchtete Jugendliche beleben 2 Wochen mit Perkussion, Tanz, Theater, Schneiderei und Medienarbeit die Bezirksämter Mülheim und Kalk 2016, Produktion der Jugendkunstschule Köln mit Jugendlichen aus Mülheim, Länge 8 Min.
  7.  „Träume“ , Film zum Festivalmotto der Jugendkunstfestivals, 2010, Länge 20 Min.. Aufschlussreiche Interviews über Standpunkte, Hoffnungen  und Zeitgeist am Beispiel junger Menschen von der Tages und Abendschule TAS, am Standort Köln-Mülheim
  8.   „My Home“ Jungen und Mädchen der Hauptschule Rendsburger Platz arbeiten an ihrem Auftritt beim  zentralen Jugendkunstfestival in Mülheim. Ein Film von Thorsten Kellermann, Länge 88 Min.